Es muss kein – ohnehin schwer zu ergatternder – Platz am Lauf- steg sein. Die „Mode-Cities“ ha- ben genug abseits der Fashion Shows zu bieten.

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Im Frühjahr stehen die wichtigsten Mode-Metropolen im Zeichen der Fashion Weeks. Ein guter Anlass für eine besondere Städtereise.

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Redaktion: Florian fuchs

W

er eine Reise tun will und sich für Mode interessiert, dem sei ein Städtetrip im Frühjahr empfohlen. Im Februar und März gehen die wichtigsten Fashion Weeks über die Bühne. Vorab: Bemüht euch erst gar nicht um Tickets. Die gibt es im Normalfall nicht.

Am Laufsteg sitzen die Größen der Modeszene und eingeladene Promis. Immerhin haben die meisten Veranstaltungen auch ein öffentliches Ne- benprogramm. Ein Outdoor-Selfie mit einem Model oder einer Mode- bloggerin sollte auch drinnen sein.


dichtes programm

Vor den Veranstaltungszentren herrscht nämlich durchwegs buntes Trei- ben. Gesehen und gesehen werden – darum geht es bei den Fashion Weeks. Und natürlich um Modetrends. Bei den Männern ist heuer tradi- tionelle Garderobe genauso en vogue wie der Oversized-Look aus Skater- Tagen und Anleihen aus Grunge und Punk. Bei den Damen zeigen sich Trends in Richtung Karo-Muster, Kunstpelz und flashige Tiermuster. Die meisten Präsentationen können via Livestream verfolgt werden. Ohne vom Wesentlichen ablenken zu wollen, geben wir folgenden Ratschlag: In Städ- ten wie New York, London, Mailand und Paris gibt es abseits der Fashion Weeks so viel zu sehen, dass man diese Möglichkeit nicht verstreichen las- sen sollte.


paris, 25.2.–5.3.


Hochburg. In Sachen Städtetrip ist die französische Modemetropole im- mer en vogue. Doch zur Zeit der Paris Fashion Week ist die Hauptstadt ein wahres Mekka für alle Mode-affinen Zeitgenossen. Diese treffen sich in natürlich jährlich wechselnden Hotspots – ein paar davon haben sich allerdings als Fixbestandteile durchgesetzt und sind allemal einen Besuch wert: Eines davon, das Ritz (15 Place Vendôme – wo sonst?), bietet eine ohnehin modelastige Geschichte und beherbergt das erste Spa à la Chanel, das sogenannte CHANEL AU RITZ.

Paris

London

london, 15.2.–19.2.


old-fashioned. Fashion Week hin oder her, London ist immer eine Reise wert. Besonders für Fans der traditionsreichen, alteingesessenen – man kann es auch Retro bzw. Vintage nennen – Mode gibt es hier so eini- ges zu entdecken: den Camden Lock Market rund um die Camden High Street. Genug von Mode und mehr Lust auf Sehenswürdigkeiten? Na dann einfach mal losgehen – denn in der UK-Hauptstadt schafft man es kaum, seinen Blick schweifen zu lassen, ohne dabei etwas Geschichtsträch- tiges zu streifen …

Mailand

mailand, 19.2.–25.2.


flair & mehr. Den epochalen Mailänder Dom sehen, Campari in einer entsprechenden Bar trinken, den kleinen „verwunschenen“ Garten im Botanischen Garten bewundern. Abgesehen von den Fashion Shows sind dies die Must-dos in der italienischen Mode-Hochburg. In dieser Zeit und eigentlich generell wird dieser Hotspot von Mode-Menschen frequentiert: das „Giacomo Bistrot“ in der Via Pasquale Sottocorno, ein Klassiker in der Mode-Welt und zudem Haus-Trattoria der Tod’s-Verant- wortlichen. Pasto und cin cin!

New York

new york, 7.2.–15.2.


empire state of mind. Tja – New York, New York – was gibt es da noch zu sagen? Glamour, Stars und – heuer oft aus Satin bestehende – High Fashion. Und manchen Geheim- tipp eventuell: Die ganz private „Fashion Show“ garantiert die „Fabulous Fashion Tour“, die private Tour des Metropolitan Museums. Im seines Zeichens größten Kunstmuseum des Landes entdeckt man zusammen mit einem nahezu allwissen- den Guide interessante Geheimnisse aus Kunst und Kultur mit dem gemeinsamen Nenner Mode. Den Hunger danach bekämpft man z. B. im herrlich erfrischenden „The Butcher’s Daughter“ (3x in NYC).

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