aktiv

macht spass

ENTERTAINMENT

Redaktion: GEROLD WEILINGER

Bewegung und Sport machen große Freude und haben bei unseren Kindern einen positiven Effekt: Wer von klein auf das Gefühl kennt, aktiv zu sein, wird sein Leben lang auf Bewegung zurückkommen …

I

mmer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Bewegungsman- gel. Aktuelle Studien haben ergeben, dass die körperliche Aktivität von 4- bis 17-Jährigen in den letzten zwölf Jahren um mehr als eine halbe Stunde pro Woche gesunken ist. Alarmierend! Dabei hat re- gelmäßige körperliche Aktivität in Form von Bewegung einen we-

sentlichen Einfluss auf die Gesundheit. Die Förderung eines aktiven Le- bensstils beugt gesundheitlichen Beschwerden und Übergewicht vor und ist schon im frühen Kindesalter eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine positive Entwicklung von Körper und Geist.


Kinder wollen sich bewegen

Was den Kids heutzutage immer öfter fehlt, ist die natürliche Bewegung im Alltag. Spielen im Hof oder im Park, zu Fuß zur Schule gehen oder einfach auf Bäume klettern sollte bereits in jungen Jahren zu einer gewissen körper- lichen Belastung führen, die noch dazu Spaß macht. Auch im Turn- bzw. Sportunterricht in der Schule könnte den Kindern vermehrt vermittelt wer- den, was Bewegung alles bewirken kann. Man fühlt sich im eigenen Körper wohler, lernt leichter und bleibt gesund. Leider gibt es viel zu wenige Turn- stunden, die noch dazu in den letzten Jahren immer weiter gekürzt wurden. Vom Traum einer täglichen Turnstunde in der Schule sind wir meilenweit entfernt. Aber Bewegung ist für jeden Menschen sehr wichtig und darum sollte sie schon den Kindern vermittelt werden. Hier können sie ihren Bewe- gungsdrang ausleben und die motorischen Fähigkeiten schulen. Zudem pro- fitieren das Selbstbewusstsein und die geistige Entwicklung. Körperliche Be- wegung ist also extrem wichtig, wobei die Möglichkeiten vielfältig sind. Und eines ist sicher: Für jedes Kind kann der passende Sport gefunden werden.


vom klettern zum Krafttraining

Bis zum achten Lebensjahr empfehlen Experten alle natürlichen Bewe- gungsformen, wie Klettern auf dem Spielplatz, Hindernisturnen, Trampolin- springen oder verschiedene Ballspiele. Dabei stehen Koordination und vor allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Im Alter zwischen 8 und 14 Jahren sollten bereits erste Leistungsanreize bei Tennis, Fußball oder etwa Schwimmen gesetzt werden. Dadurch verbessern die Sprösslinge Schnelligkeit und Konzentration und es kommt zu Kraftzuwächsen. Erst ab dem 14. Lebensjahr dürfen und sollen Jugendliche ihre Kraft, Ausdauer und nicht zuletzt Beweglichkeit regelmäßig trainieren.

Must-haves für aktive Kids

Kinderlaufrad, White XC Lite 120 Run 18, € 99,90 bei XXL Sports & Outdoor.

Trampolin X-Fact_K TP 300, Sicherheitsnetz & Rahmenpolster, Durchmesser 3 Meter, € 222,– bei Hervis.

Skateboard Cruiser, bunt, Länge: 57 cm, € 29,99 bei XXL Sports & Outdoor.

Fitnesstracker Vivofit 2 Jr., Marvel Avengers Edition,

€ 79,99 bei Hervis.

Bewegung statt Smartphone, Fernsehen oder Internet


Eure Kinder sitzen nur vor dem Fernseher oder vor dem Computer und spielen andauernd mit ihrem Smartphone? Ein paar simple Tipps bringen mehr Bewegung ins Leben eurer Sprösslinge …


Raus ins Freie mit euren Kids! An der frischen Luft toben und bewegen sich Kinder automatisch mehr. Und wenn das Wetter nicht passt, ist ein Indoor-Spielplatz wie etwa der Dachboden- Zauber im Donau Zentrum eine tolle Alternative!


Laufrad, Skateboard, Fahrrad, Roller, Inline- Skates oder auch ein Bobbycar für die Kleinsten machen Spaß – und bringen eure Kinder spielerisch in Bewegung. Auf die richtige Sicherheitsausrüstung achten!


Kinder wollen spielen, tollen, Abenteuer erleben! Umso wichtiger ist der gemeinsame Gang zu Spielplätzen in der Umgebung, wo sich der Nachwuchs so richtig austoben kann. Hast du einen eigenen Garten, dann mach ihn mit Schaukeln, Sandkästen oder einem Trampolin

zum Kinder-Paradies.


In den eigenen vier Wänden können simple sportliche Hilfsmittel wie Hüpfpferd, Schwungtuch, Springseil, Balance-Scheiben mit Labyrinth oder Pedalo selbst in kleinen Kinder- oder Wohnzimmern für verstärkte Aktivitäten sorgen.


Unsere Kids brauchen mehr Bewegung:  Weg mit dem Smartphone, raus auf den nächsten Spielplatz.