INSIDE INTERVIEW

JEDER BESUCH EIN ERLEBNIS

Wohlfühlen im Donau Zentrum. Deputy Shopping Center Manager Zsolt Juhasz sorgt mit seinem Team dafür, dass die Erwartungen von 19 Mio. Besuchern erfüllt und übertroffen werden.

Herr Juhasz, Sie haben im November des Vorjahres den Job als Deputy Shopping Center Manager im Donau Zentrum übernommen und sorgen jetzt im Hintergrund dafür, dass im Donau Zentrum alles bestens läuft. Wie kann man sich das vorstellen?

Zsolt Juhasz: Unser Team im Centermanagement umfasst insgesamt acht Personen. Ich bin hauptsächlich mit operativen Verwaltungsaufgaben beschäftigt und sozusagen der erste Ansprechpartner für alle im Haus. Marketing, Rezeption und auch die technische Abteilung verwalten wir selbst, aber viele Bereiche wie etwa Sicherheit oder Reinigung sind ausgelagert und eine meiner Aufgaben ist es, die verschiedenen Abteilungen im Haus zu koordinieren. Da diese Dienstleister aber seit vielen Jahren mit dem Donau Zentrum zusam- menarbeiten, läuft alles schon ziemlich automatisch. Ich bin aber immer dann zur Stelle, wenn etwas Außergewöhnliches passiert.


Was könnte das sein?

Juhasz: Vor allem geht es um Entscheidungen, die Kosten verursachen, d. h., es kommen Wünsche von unseren Mietern oder Kunden, die nur erfüllt werden können, wenn wir Geld investieren. Zuletzt haben wir zum Beispiel binnen drei Wochen eine Verbindungstreppe im Haus demontiert, die wirklich nicht notwendig war. Oder auch wenn es zu Beschwerden kommt, die nicht so einfach zu regeln sind, kümmere ich mich um eine Lösung, die für alle passt.


Wie viele Menschen arbeiten eigentlich im Center?

Juhasz: Insgesamt sind 3.200 Personen im Haus beschäftigt. Das klingt jetzt sehr viel, aber man darf nicht vergessen, dass alleine „Peek & Cloppenburg“ über 100 Mitarbeiter hat – und das ist nur einer von insgesamt 266 Shops im Donau Zentrum.


Was, denken Sie, ist das Besondere am Donau Zentrum?

Juhasz: Es ist das größte Einkaufszentrum in Wien, und wir bieten meiner Meinung nach etwas, was andere nicht schaffen können. Kundenbetreuung, Sauberkeit, Sicherheit auf einem sehr hohen Niveau. Auch in Sachen Innovationen sehe ich uns ganz weit vorne. Alles, was IT-technisch dahintersteckt, ist unvorstellbar. Ich denke da an unsere interaktiven Touchscreens in der Mall oder dass ich auf meinem Handy sehen kann, wo ich mein Auto in der Parkgarage abgestellt habe. Es sind vielleicht nur Kleinigkeiten, aber die ergeben ein großes Ganzes und damit wird jeder Besuch im Donau Zentrum zu einem Erlebnis. Wir haben rund 19 Mio. Besucher im Jahr und jeder kommt mit Erwartungen – und diese Erwar- tungen wollen wir übertreffen. Das ist mein Ziel, das ist meine Aufgabe.


Sie haben aber auch die CSR („Corporate Social Responsibility“)

im Donau Zentrum über. Können Sie uns dazu etwas erzählen?

Juhasz: Wir als Donau Zentrum nehmen unsere soziale und gesellschaftliche Verantwortung gegenüber dem Bezirk, gegenüber den Besucherinnen und Besuchern sehr, sehr ernst und wir möchten den Menschen etwas bieten. Wir haben viele wunderbare Geschäfte, wir haben das Ärztezentrum, das Standesamt, ein tolles Fitnesscenter, aber wir haben auch große Veranstal- tungsflächen, die mit Leben erfüllt werden sollten. Deshalb ist es mein Bestreben, interessante Kooperationen abzuschließen, um in dieser Richtung etwas zu tun. Um nur einiges aufzuzählen: Wir hatten heuer zum Beispiel eine „Jobmesse“ für schwer vermittelbare Jugendliche in Zusammenarbeit mit einigen Organisationen veranstaltet, hatten eine „Lesewoche“ in Kooperation mit den Volksschulen im Bezirk im Haus, die Initiative „Goals für my Future“ war bei uns zu Gast, an einem „Solidarity Day“ haben wir als ganzes Team gemeinsam mit Professionisten alle SOS Kinderdorf- Wohnungen im 22. Bezirk binnen eines Tages renoviert und währenddessen durften die Kinder und Betreuer hier im Center einen schönen Tag mit Verpflegung, Kino etc. verbringen – eine ganz tolle Aktion. Weiters gab’s Seniorentage, den ersten Tag der Demenz, den Pink Welt-Mädchentag, Ferien im Donau Zentrum und aktuell läuft die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Im nächsten Jahr wollen wir auf unseren Freiflächen Bäume pflanzen, und auch eine Kooperation mit dem Obmann der Imker ist in Planung. Wir haben ja bereits vier Bienenstöcke am Dach, vier kommen noch dazu und dann werden wir Infotage für Volksschulen veranstalten. Es soll also immer etwas los sein im Donau Zentrum – am besten, Sie lassen sich überraschen, was noch alles kommt!

WORDRAP

Mein Motto lautet: lebenslages Lernen

In zehn Jahren werde ich: an der Uni unterrichten

Eine Sünde wert: Donuts

Mein Vorbild: meine Kinder

Das habe ich immer im Kühlschrank:

einen Roséwein aus dem Weinviertel

Zuletzt gelesen habe ich: meine E-Mails

Zsolt Juhasz im Gespräch mit Sicherheitschef und Qualitätsmanager Peter Kaderabek

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